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Die „Fenster zum Hof“-Reihe schnappt Frischluft! Die aufgrund der Corona-Pandemie konzipierte Livestream-Reihe „Fenster zum Hof“ findet nun unter freiem Himmel statt. Im Innenhof des Landesmuseums in Mainz können die Kultur-Veranstalter nun wieder „echte“ Live-Formate anbieten. Geplant sind Auftritte von Wallis Bird, Die höchste Eisenbahn, dazu lokale Acts und andere Events. Hier könnt ihr lesen, wie das alles angefangen hat.

Pressemitteilung zum Start im Postlager (27.04.2020)

Fenster zum Hof: Stream-Konzerte im Alten Postlager

Das neue Livestream-Format aus Mainz geht an den Start: Das „Fenster zum Hof“ bietet Livemusik in hoher Qualität in Bild und Ton und richtet seinen Fokus zudem auf das gesellschaftlich Wichtige. Sogenannte „Systemrelevante“ bekommen den Besuch zum Konzert im Alten Postlager geschenkt.

Die Konzertagentur Musikmaschine macht Online-Konzerte im Livestream, was auch sonst. Die Zuschauer bekommen ihr Passwort gegen eine Spende per Mail zugeschickt. Die Konzerte finden ab Mai live im Alten Postlager in Mainz statt. Jedes Konzert kann von je einem Gast mit Begleitung besucht werden.

Die Mainzer Agentur verfolgt auch während dieser verrückten Zeit ihr Ziel, Bands und Musikern eine Plattform zu bieten. Inspiriert von #unitedwestream sollen der Zusammenhalt, die Gemeinschaft und auch die Widerstandsfähigkeit der ohnehin oft gebeutelten Kunst-, Kultur- und Musikszene in der Krise gezeigt werden. Gleichzeitig will man bei Musikmaschine auch die die hohe Qualität und Exklusivität der geplanten Konzerte hervorheben, denn momentan finden sich bekanntlich sehr viele Angebote in den sozialen Medien. Davon wollen sich die Kulturmanager aus Mainz positiv abheben.

Dafür bauen die Veranstalter auf den Support des Publikums: Die Zuschauerinnen und Spenderinnen können ganz leicht helfen, indem sie zuschauen. Alle Spender*innen bekommen das Passwort zum Livestream per Mail zugeschickt.

Mit den erhaltenen Spenden wird das Projekt finanziert – und einem ganz besonderen Gast ein Dank gespendet: Denn Menschen viele schuften nicht für sich, sondern für uns alle – und es sind ganz unerwartete Menschen, die nun erst als „systemrelevant“ gelten, obwohl sie es die ganze Zeit schon waren.

Pressemitteilung zum Finale der Streams (16.06.2020)

Fenster zum Hof: Online-Konzerte als kreative Antwort auf die Krise

„In jeder Krise schlummert eine Chance“, lautet das viel bemühte geflügelte Wort der Stunde. Die Mainzer Konzertagentur Musikmaschine hat sich dies zu Herzen genommen und in Kooperation mit der Kulturlocation „Altes Postlager“ und der Sparkasse Mainz ein bemerkenswertes Streaming-Projekt ins Leben gerufen.

„Am Anfang war es nur eine verzweifelte Idee“, sagt Musikmaschine-Geschäftsführer Moritz Eisenach. Doch schon wenige Tage später habe er sich vor den Kameras wiedergefunden und einen Musik-Act und einen „Alltagshelden“ miteinander bekannt gemacht. Es sei ein richtiges Glücksgefühl gewesen, die strahlenden Gesichter aller Beteiligten zu sehen. „Sowohl wir als Konzertagentur, als auch die Techniker, die Musiker und die beiden Gäste waren einfach nur froh, wieder so etwas wie einen normalen schönen Abend mit Livemusik zu erleben“, berichtet Eisenach.

Wenn sich das „Fenster zum Hof“ gegen Ende Juni wieder schließt, werden insgesamt 25 Konzerte in knapp 60 Tagen durchgeführt worden sein. Die Spendenerlöse belaufen sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag, sodass man während dieser verrückten Zeit das Ziel, Bands und Musikern eine Plattform zu bieten und ihnen eben auch Einnahmen zu ermöglichen, eindeutig als erfüllt angesehen kann. Zudem ist das ganze Projekt zu einem großen „Dankeschön“ für die Gäste geworden. An jedem Abend wurde nämlich ein „Alltagsheld“ mit einer Begleitung zum Konzert eingeladen, mit einem Cocktail der Mainzer Bar „Spiritus“ versorgt und mit einem Teil der Spenden beschenkt – einfach als Dank für die jeweilige „systemrelevante“ Arbeit während der globalen Krisensituation.

Gänzlich unmöglich wäre das Projekt gewesen, hätten der Konzertagentur keine starken Partner zur Seite gestanden. Die Sparte „pop RLP“ der LAG Rock & Pop e.V. sowie die Sparkasse Mainz haben das „Fenster zum Hof“ finanziell und mit ihren jeweiligen Expertisen tatkräftig unterstützt. Auch die Betreiber des Alten Postlagers haben großen Respekt dafür verdient, dass sie ohne lange zu überlegen ein komplett unerprobtes Format in ihren Räumen ermöglicht haben. Ohne diese Partner hätte die Reihe nicht verwirklicht werden können. Vielleicht findet sich der eine oder andere Ansprechpartner ja noch auf dem Sessel in der „Heldenlounge“ bei einem der noch ausstehenden „Fenster zum Hof“-Konzerte wieder?

Pressemitteilung zum Start der Open-Air-Reihe (22.07.2020)

Fenster zum Hof-Open Air 2020: Wallis Bird, Die höchste Eisenbahn und vieles mehr…

Die „Fenster zum Hof“-Reihe schnappt Frischluft! Die aufgrund der Corona-Pandemie konzipierte Livestream-Reihe „Fenster zum Hof“ findet nun unter freiem Himmel statt. Im Innenhof des Landesmuseums in Mainz können die Kultur-Veranstalter nun wieder „echte“ Live-Formate anbieten. Geplant sind Auftritte von Wallis Bird, Die höchste Eisenbahn, dazu lokale Acts und andere Events.

Im Innenhof des Landesmuseums entfaltet sich eine neue Zusammenarbeit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) und der Konzertagentur Musikmaschine: Die Solidaritäts-Veranstaltung „Fenster zum Hof“, die in der hiesigen Hochphase der Corona-Pandemie als Livestream-Format entwickelt wurde, läuft nun unter freiem Himmel weiter.

Das Landesmuseum Mainz , das schon in der Vergangenheit mit Veranstaltungen im Innenhof – wie Weinsalon und Mondschein-Kino oder dem Ritterfest – für kulturelle Angebote gesorgt hat, möchte den in der Corona-Zeit arg gebeutelten Künstlern und Kulturschaffenden eine Plattform bieten, um dort kulturelle Veranstaltungen gemäß den geltenden Corona-Schutzregeln durchführen zu können.

Den Auftakt machte das Staatstheater Mainz – Ende Juni, Anfang Juli – mit der Aufführung der Romantik-Komödie „Eine Sommernacht“, die noch einmal an zwei Wochenenden im August und September im Innenhof gespielt wird. Für die Zwischenzeit initiiert die GDKE ein Corona-Solidaritäts-Programm und arbeitet dafür mit der Musikmaschine zusammen, die ab dem 30. Juli bis 23. August Auftritte mit Künstlern geplant hat. Im Innenhof werden immer donnerstags bis sonntags Künstler und Künstlerinnen ganz unterschiedlicher Genres auftreten – von Singer-Songwriter-Acts über Jazz, Chanson und World bis hin zu Rock, Pop und Indie-Bands. Außerdem sind Comedy- und Kleinkunst-Formate sowie Lesungen geplant. Dabei wird ein Mix präsentiert, in dem lokale Bands und Musiker wie etwa „Am I Millionaire“ oder das „Absinto Orkestra“ aus Mainz sowie „Fee.“ aus Frankfurt einen wichtigen Teil darstellen. Einige bekanntere Künstler wie „Wallis Bird“ oder „Die höchste Eisenbahn“ stellen die Highlights dar. Vielfältiger wird das Konzept durch die drei „nicht-musikalischen“ Formate Lesung, die Comedy-Show „LOL“ und das Kleinkunst-Programm „Poesie & Wahnsinn“ aus dem Unterhaus. Dazu gibt es noch eine angeleitete „Jam Session“ mit offener Bühne und an ausgewählten Terminen lebt auch der Ursprung auf durch den Talk mit Alltagshelden.

Die Konzertagentur knüpft dabei an ein Format an, das unter dem Namen „Fenster zum Hof“ bereits in den ersten Wochen der Corona-Pandemie als Online-Konzert im Alten Postlager veranstaltet wurde. Per Live-Stream und Live-Chat konnten die Zuschauer online die Konzerte besuchen. Vor Ort begegneten sich Alltagshelden, die interviewt und von ganz unterschiedlichen Musik-Acts unterstützt wurden – Gespräche und Musik wurden ins Internet übertragen. Das Format wurde inzwischen mit dem 3. Preis des Wettbewerbs „Digital durch die Krise – Corona als Chance“ der IHK Rheinhessen, der Stadt Mainz und der MVB bedacht.

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